EIN BAROCKGARTEN UND SEINE KONSERVATORISCHEN HERAUSFORDERUNGEN
Der mit dem Bau der Villa Abegg (1966–1969) entstandene Barockgarten bietet einen malerischen Anblick. Damit dies so bleibt, muss dem Ensemble aus Buchsbäumchen, Wasserspielen und Natursteinobjekten Sorge getragen werden. Die rund vierzig Steinskulpturen bedürfen einer besonderen Aufmerksamkeit und Pflege, da sie durch Witterungseinflüsse und Umweltverschmutzung geschädigt werden können. In feuchten Sommern bildet sich beispielsweise an den Schattenseiten der Skulpturen ein hellgrün leuchtender Belag. Um ein Ausbreiten von Flechten und Folgeschäden zu verhindern, muss dieser mikrobiologische Befall sofort entfernt werden.
Das mit den konservatorischen Belangen des Skulpturengartens betraute Team aus Steinrestauratoren, technischem Dienst der Abegg-Stiftung und der zuständigen Kuratorin berichtet über die denkmalpflegerischen Massnahmen und Restaurierungskampagnen der letzten Jahrzehnte. Diese reichen von regelmässigen Kontrollen und der punktuellen Behandlung der Objekte bis hin zu grösseren restauratorischen Massnahmen, die je nach Erhaltungszustand des jeweiligen Steinmaterials notwendig werden. Auch die jährliche Wintereinhausung wird erläutert: Zum Schutz vor Nässe und Frost entwickelte man eigens für die Riggisberger Skulpturen neuartige, demontierbare Metallhäuschen. Ziel all dieser Bemühungen ist es, den Barockgarten der Villa Abegg auch in Zukunft als einen bezaubernden Ort erfahrbar zu erhalten.
Cosa e quando
Geführter Rundgang durch die Gartenanlage der Villa Abegg mit dem Restaurator Urs Zumbrunn sowie mit Paul Herr, Leiter Technik, und Evelin Wetter, Kuratorin, von der Abegg-Stiftung
Do, 13.09.2026 14:15 - 15:45
Non è richiesta alcuna prenotazione.
Luogo e arrivo
Ab Bahnhof Toffen um 13:33 Uhr Postauto 321 Richtung Riggisberg, Abegg-Stiftung, Ankunft 13:55 Uhr bei der Abegg-Stiftung
Orario FFS