Unter unseren Füssen liegt ein verschwundenes Dorf: 1806 wurde Goldau begraben. Ein ganzes Dorf, ausgelöscht in wenigen Minuten. Der Bergsturz vom 2. September 1806 hinterliess an jenem Nachmittag nichts als eine Trümmerlandschaft und tiefe Stille, wo zuvor Menschen lebten und arbeiteten. Doch die Geschichte endet hier nicht. Wenige Jahrzehnte später wurde genau dieser Ort zum Kreuzungspunkt wichtiger Eisenbahnlinien, und «Neu-Goldau» erlebte einen Aufschwung, wie ihn die Region kaum je gesehen hatte. Denn nach dem verheerenden Bergsturz entstand an dieser Stelle eine völlig neue Ortschaft. Wer heute durch Goldau geht, ahnt nicht, was in rund 30 Metern Tiefe verborgen liegt – und welche Geschichten sich in der Landschaft ringsum ablesen lassen. Lokalhistoriker Erich Ketterer und die kantonale Denkmalpflege führen zu den bis heute sichtbaren Spuren der Katastrophe und zeigen, wie aus dem Trümmerfeld eine in dieser Form einmalige Bahnhofsstadt entstand.
Cosa e quando
Führung mit Erich Ketterer, Lokalhistoriker und der kantonalen Denkmalpflege Schwyz
Sa, 12.09.2026 10:00 - 11:30
Non è richiesta alcuna prenotazione.
Luogo e arrivo
Ca. 10 Minuten zu Fuss von Bahnhof Arth-Goldau via Bahnhof- und Gotthardstrasse
Orario FFS