Aufgrund der Lage im Alpenraum ist Brig-Glis seit jeher den Launen der Natur ausgesetzt. Nach der Saltina-Überschwemmung von 1331 ordnete der Bischof Aymo den Bau einer Wehrmauer an, in deren Schutz sich Brig entfalten konnte. Als die Saltina 1640 erneut über die Ufer trat, liess Stockalper als Bauverantwortlicher die Wehrmauer verlängern – und sicherte sich so den Bauplatz für sein Schloss und Garten. Die Überschwemmungskatastrophe von 1993 «entrümpelte» die Bahnhofstrasse und den Saltinaplatz und schuf Raum für eine grosszügige städtebauliche Neugestaltung. Während Kaspar Stockalper das Städtchen im 17. Jahrhundert aufgebaut und zur Blüte gebracht hatte, war es Napoleon, der Brig im wahrsten Sinne «links liegen liess». Auf unserem Rundgang entdecken wir diese und weitere Bruchstellen, die als Chancen genutzt wurden – und Brig-Glis zu der Stadt formten, die 2026 den Wakkerpreis des Schweizer Heimatschutzes erhalten hat.
Cosa e quando
Führung zum Wakkerpreis 2026 mit Peter Salzmann, Kulturführer und anschliessendem Apéro im Pavillon des Schlossgartens
Sa, 12.09.2026 15:00 - 17:30
Do, 13.09.2026 09:00 - 11:30
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Prenotazione esternaLuogo e arrivo
Bahnhof SBB, 1 Min. zu Fuss
Orario FFS