ZEITLOS MODERN: DIE ALLGEMEINE GEWERBESCHULE UND SCHULE FÜR GESTALTUNG
Die als Allgemeine Gewerbeschule für die gewerblichen und kunstgewerblichen Berufe von Hermann Baur entworfene und zusammen mit Franz Bräuning und Arthur Dürig (Werkstätten) und Hans Peter Baur (Maurerhalle) 1956–1961 realisierte Anlage gehört zu den herausragenden Schulbauten der Schweizer Nachkriegsmoderne. Überzeugend umgesetzt ist das Konzept eines nach Funktionen gegliederten Ensembles von fünf Baukörpern mit individuellem Erscheinungsbild, die unterschiedlich ausgeformte Zwischen- und Aussenräume aufspannen. Eine zentrale Rolle spielt dabei die differenzierte Verwendung des Baustoffs Beton: Während die Schultrakte durch glatte vorfabrizierte Fassadenplatten geprägt sind, weisen die Werkstattpavillons mit ihrer Betonrahmenkonstruktion und Zementstein-Ausfachung einen industriellen Charakter auf. Aula und Maurerhalle aus schalungsrohem Ortbeton sind hingegen geradezu skulptural gestaltet. Integraler Bestandteil der gesamten Anlage, dessen architektonisches und funktionales Konzept sich bis heute als zeitlos qualitätvoll erweist, sind die zahlreichen plastischen Werke von Armin Hoffmann und die Stele von Hans Arp auf dem zentralen Pausenhof, herausragende Beispiele für Kunst am Bau in Beton.
Cosa e quando
Führungen durch Hans Krenn, Leitung Öffentlichkeitsarbeit SfG Basel
Sa, 12.09.2026 11:00 - 11:45
Sa, 12.09.2026 14:00 - 14:45
Sa, 12.09.2026 15:30 - 16:15
Non è richiesta alcuna prenotazione.
Luogo e arrivo
Tram 2, 6, 14 bis Haltestelle «Gewerbeschule», einige Minuten Fussweg
Orario FFS